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Definition

Ziel-Architektur IT-Definition

Gewünschter Zustand des Informationssystems auf einem Horizont von 3-5 Jahren, der die Investitionsschlichtungen und die Transformationsentscheidungen leitet.

Die Ziel-Architektur (target architecture) ist die projizierte Vision des Informationssystems auf einem Horizont von 3 bis 5 Jahren: angepeiltes Anwendungsportfolio, Ziel-Infrastruktur, strukturierende technologische Entscheidungen, Urbanisierungs-Prinzipien.

Sie steht im Gegensatz zur aktuellen Architektur und zur Übergangs-Architektur.

Warum eine Ziel-Architektur

  • Kohärenz: .
  • Einklagbarkeit: .
  • Trajektorie: .
  • COMEX-Kommunikation: .
  • Budgetschlichtung: .

Der Inhalt einer Ziel-Architektur

Eine dokumentierte Ziel-Architektur deckt typischerweise mehrere mit TOGAF ausgerichtete Sichten ab:

### Ziel-Geschäftsarchitektur

### Ziel-Anwendungsarchitektur

  • Ziel-Anwendungsportfolio.
  • Funktionale Kartografie der Ziel-Anwendungsinseln.
  • Integrations-Prinzipien.
  • Strukturierende Entscheidungen.

### Ziel-Datenarchitektur

  • Eindeutige Repositorien.
  • Ziel-Datenplattform.
  • Datenmanagement.

### Ziel-Technische Architektur

  • Cloud-Strategie.
  • Ziel-Infrastruktur.
  • Sicherheit: Zero Trust, IAM, SSO.

### Ziel-Sicherheitsarchitektur

Ziel-Architektur und Trajektorie

Die Ziel-Architektur hat nur einen Sinn mit einer dokumentierten Trajektorie.

Ziel-Architektur vs. Übergangs-Architektur

Eine größere Transformation erfordert oft eine Übergangs-Architektur.

Die Ziel-Architektur aufbauen

Typischer Ablauf in 3 bis 9 Monaten:

  1. Strategische Vision.
  2. Bestandsaufnahme.
  3. Urbanisierungs-Prinzipien.
  4. Ziel pro Schicht.
  5. Trajektorie.
  6. Validierung.
  7. Kommunikation.
  8. Jährliche Aktualisierung.

Ziel-Architektur und Governance-Plattform

Kabeen ermöglicht es, kontinuierlich den Abstand zwischen dem Ziel und dem Aktuellen zu visualisieren.

Häufig gestellte Fragen

Was ist eine Ziel-Architektur?

+

Die Ziel-Architektur ist die projizierte Vision des Informationssystems auf einem Horizont von 3 bis 5 Jahren: angepeiltes Anwendungsportfolio, Ziel-Infrastruktur, strukturierende technologische Entscheidungen, Urbanisierungs-Prinzipien. Sie steht im Gegensatz zur aktuellen Architektur und zur Übergangs-Architektur. Sie ist einer der zentralen Liefergegenstände jedes Ansatzes der Unternehmensarchitektur.

Was enthält eine Ziel-Architektur?

+

Typischerweise fünf mit TOGAF ausgerichtete Sichten: Geschäftsarchitektur (Fähigkeiten, Prozesse), Anwendungsarchitektur (Ziel-Portfolio, Integrationen, SaaS vs. On-Premise-Entscheidungen), Datenarchitektur (eindeutige Repositorien, Datenplattform), technische Architektur (Cloud-Strategie, Infrastruktur), Sicherheitsarchitektur (Zero Trust, IAM, Konformität).

Unterschied zwischen Ziel-Architektur und Übergangs-Architektur?

+

Die Ziel-Architektur beschreibt den gewünschten Zustand auf 3-5 Jahre. Die Übergangs-Architektur beschreibt die Zwischenzustände zwischen dem aktuellen und dem Ziel, oft unverzichtbar bei den großen Transformationen (Cloud-Migration, ERP-Neugestaltung, Fusionen-Akquisitionen).

Wie baut man eine Ziel-Architektur auf?

+

Typischer Ablauf in 3 bis 9 Monaten: (1) strategische Vision-Sammlung beim COMEX, (2) Bestandsaufnahme und aktuelle Kartografie, (3) Definition von 10-15 Urbanisierungs-Prinzipien, (4) Aufbau des Ziels pro Schicht, (5) Trajektorie auf 3 Jahre mit Meilensteinen, (6) Validierung durch den Architektur-Ausschuss, (7) Kommunikation, (8) jährliche Aktualisierung.

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